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Erfahrungsbericht

Vom Download der App bis in die Küche der Allianz Arena

Vom Download der App bis in die Küche der Allianz Arena

Zwischen dem Moment, in dem ich die App runtergeladen hab, und meiner ersten Schicht lag nicht viel. Im Grunde ein zehnminütiges Gespräch, das war's.

Die Bewerbung lief über die App

Auf uniworks bin ich über Kommiliton:innen gekommen, die da schon gejobbt haben. Die Bewerbung lief komplett über die App: runterladen, meine Daten hochladen, Gesprächstermin aussuchen. Kurz danach hatte ich schon eine WhatsApp im Postfach, dass alles angekommen ist.

Zehn Minuten Zoom

Der Termin war dann über Zoom und ging vielleicht zehn Minuten. Gefragt wurde nach meinem Studium und was ich bisher so gemacht hab, ob ich schon relevante Berufserfahrung hab und auf welche Art von Jobs ich eigentlich Lust hätte. Am Ende wurde mir noch die App erklärt und wie das Ganze im Wesentlichen abläuft: Man sieht die verfügbaren Schichten in der Übersicht, mit Ort, Zeit und der jeweiligen Tätigkeit, bucht sich das, was zeitlich passt, und checkt vor Ort dann direkt über die App ein. Zum Schluss wurde ich noch gefragt, ob ich noch Fragen hätte, aber eigentlich war mir vorher schon alles erklärt worden. Es hat sich echt mehr wie ein Kennenlernen angefühlt als wie ein Bewerbungsgespräch.

Schichten buchen, ohne sich zu binden

Direkt nach dem Gespräch konnte ich anfangen, Schichten zu buchen. Keiner sagt einem, wie viel man arbeiten muss, und man bindet sich an nichts. Ich hab mich für Catering entschieden, weil das auch schon Freundinnen von mir gemacht haben und meinten, dass es gut ist. Meinen Vertrag hab ich noch vor der ersten Schicht zugeschickt bekommen.

Die erste Schicht: The Weeknd in der Allianz Arena

Meine erste Schicht war dann ein Konzert von The Weeknd in der Allianz Arena. Ich bin großer Fan, deshalb hab ich mich richtig gefreut, als das Angebot kam, seine Crew zu unterstützen. Ich musste 15 Minuten vorher da sein, und der Weg war in der Jobbeschreibung so gut ausgeschildert, dass ich direkt zum Treffpunkt gefunden hab. Vor Ort wurde mein Name aufgenommen und ich hab mich über die App eingecheckt. Gelandet bin ich dann in der Küche: spülen, Schnitzel panieren, sauberes Geschirr an die Stationen bringen, Essen nachlegen. Insgesamt ging die Schicht sieben Stunden. Meine Pause hab ich zusammen mit einer Schichtpartnerin gemacht, versetzt zu den anderen, damit immer jemand in der Küche zur Unterstützung da war. Es gab eine große Auswahl an Essen, von der Vorspeise bis zum Nachtisch, und dazu jede Menge Getränke, an denen wir uns auch bedienen durften. Sogar Säfte und Proteinshakes konnte man sich machen.

Drei Schritte, keine Vorerfahrung

Am Ende sind es echt nur drei Schritte: App, zehn Minuten Zoom, Schicht buchen. Vorerfahrung braucht man dafür keine, und festlegen muss man sich auch auf nichts.

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